Über uns

Bildung ist ein soziales Projekt

Chronik:

  • 2002: Schülerinnen und Schüler des Pestalozzi-Gymnasiums ergreifen die Initiative und gründen den Liberia-Arbeitskreis (Liberia-Ak). Motto: “From Street to school” – Liberianische Kinder sollen nach 14 Jahren Bürgerkrieg endlich wieder eine Schule besuchen können.
  • Veranstaltungen und Benefizkonzerte bringen Spenden.
  • 2004: Gründung des “Pro Liberia e.V. – Verein zur Förderung von Bildung in Liberia” als Trägerverein.
  • Briefkontakte und erste persönliche Begegnungen machen Mut, der Liberia-Arbeitskreis bereichert das Schulleben am Pestalozzi-Gymnasium.
  • 2014: Schwere Zeiten mit Ebola erfordern mehr liberianische Eigeninitiative: Eigener Bibliotheksraum, jährlicher Schreibwettbewerb, Unterrichtsinitiativen und eigene Spendensammlungen sind die Folge.
  • 2016: In Liberia wird “From Street to School, inc.” als Partnerverein gegründet.
  • 2017: Namens- und Satzungsänderung. Aus “Pro Liberia e.V.” wird “From Street to School und Globales Lernen e.V. – Verein zur Förderung von Bildung in Liberia und Deutschland”. Von nun an haben wir den Status eines Fördervereins für liberianische Bildungsinitiativen. Unser erstes Arbeitsziel ist erreicht. Die Nelson-Mandela-Berufsoberschule kommt als zweites Standbein für Globales-Lernen-Workshops in München hinzu.
  • 2019: Die Vorbereitung der Afrikatage wird in die Hände des Liberia-Aks zurückgegeben. Dabei unterstützt das Pädagogische Institut der Stadt München. Außerdem gibt es nach drei Besuchsreisen von Deutschland nach Liberia (2014, 2015, 2018) den ersten Schritt zu einer regelmäßigen Begegnung zwischen Jugendlichen in Form eines kleinen, aber ausführlich vorbereiteten Schüleraustauschs. Wie schon 2013 beginnen wir mit dem Besuch von Liberianern in Deutschland, nicht umgekehrt.
  • 2020: Die Corona-Pandemie beschleunigt die Entwicklung des Globales-Lernen-Projekts. Erstmals gibt es für viele Münchner Schulen ein Online-Workshop-Angebot, das zugleich ein Kommunikationsangebot an die Jugendlichen beider Länder ist. Als Förderverein für From Street to School in Liberia helfen wir erfolgreich mit, dass weitere Personengruppen in Liberia und weltweit die Workshops und Bildungsinitiativen unserer Jugendlichen finanziell unterstützen.

Jährliche Aktionen:

  • Afrikatag am Pestalozzi-Gymnasium für die 8. Jahrgangsstufe (neues Konzept ab 2021)
  • Spendenaktionen: Pfandflaschensammeln, LozziLauf (Spendenlauf – zuletzt 2019, neues Konzept ab 2021)
  • Informationsstand (z.B. auf dem Winter-Tollwood Festival), Beteiligung an Angeboten des EineWeltHauses in München. (Entwicklung neuer Konzepte 2020/21)

Gut gemeint reicht nicht

Wir ermöglichen jährlich rund 60 Schülern den Schulbesuch in Liberia. Kinder und Schulen werden passend ausgewählt und bei Schwierigkeiten helfen wir beim Finden von Lösungen. Bei besonders guten oder schlechten Leistungen unterstützen wir den Schulwechsel. Wir fördern auch Kontakte, welche die Überwindung sozialer Schranken ermöglichen. Wir legen außerdem großen Wert auf außerschulische Bildungsangebote und die Kommunikation zwischen Menschen, die sich in Liberia engagieren und solchen, die sich für ähnliche Dinge interessieren, aber in Deutschland zu Hause sind. 

Projektideen werden in beiden Ländern formuliert

Was in Liberia erforderlich ist, formuliert unser Partnerverein “From Street to School, inc.” in Monrovia selbst. Hierbei werden inhaltliche Ziele festgesetzt. Wir berichten aus unserer Perspektive und knüpfen unsere finanzielle Unterstützung an entsprechende Kommunikation.

Wir unterstützen uns gegenseitig bei der Verwirklichung unserer Vorhaben und Pläne und entwickeln eine selbstkritischen und positive Haltung. Der freie Meinungsaustausch in philosophischen Gesprächen wird in unseren Workshops durch sachliche Informationen und Kontroversen zu Einzelthemen ergänzt.

Globales Lernen wendet sich in München an Schülerinnen und Schüler ab 13 Jahren.

In Liberia werden Workshops zu unterschiedlichen Themen abgehalten, Familien unterstützt und Tutoring-Programme entwickelt. Dabei geht es viel um Learning-By-Teaching-Konzepte, die ehemalige Stipendiaten des Projekts und Teilnehmer der Begegnungen einbeziehen.