Networking – Details

Neu, Juni 2021: Dieser Link führt Sie zur Seite des AK-Projekttage am Pestalozzi-Gymnasium und der Nelson-Mandela-Berufsoberschule.

Fest stehen die beiden großen Projekte: Der Afrikatag für die achte Jahrgangsstufe am Tag vor dem Zwischenzeugnis und der Europatag für die zehnte Jahrgangsstufe nach Notenschluss im Juli. Alles andere, Themen, Zusammensetzung des AK und Methodik werden frei gewählt. Auf der verlinkten Seite finden Sie außerdem Infos aus Liberia zum UN-Day of the African Child und zum Lozzilauf, wenn er denn endlich wieder stattfinden darf.

Follow all our programs for the Afrikatag at Pestalozzi-Gymnasium. Organized by Students for Students at the Pestalozzi-Gymnasium. At our best: Liberia-Club.

Folgen Sie unseren Programmen des Afrikatags am Pestalozzi-Gymnasium, organisiert vom Liberia-Ak.

Pen-Pal-Logo by Leonie, 2018: Liberia
Pen-Pal-Logo by Leonie, 2018: Lozzi

2. Learn here,

who helps us to overcome the challenges we meet

a)

Monrovia, 2018 bei der Übergabe unseres Riesenleintuchs: gestaltet vom Liberia-Ak, 1916. Es hat schon einiges mit uns in München erlebt und gehört nun From Street to School in Monrovia

zu sehen: Father Johnny, Hannah Neumayer und Andrea Schaal.

b)

Hier geht es zur Website https://www.einewelthaus.de/

Das Einewelthaus in der Schwanthalerstr. 80 RGB, schnellstens von der U5 Theresienwiese (St.Paul Platz) zu erreichen, liegt diese Heimat vielfältigster Interessenvertretungen zwischen Hackerbrücke und Hauptbahnhof im Arbeiterviertel Westend.

1919 wurde die Republik Bayern auf der Theresienwiese geboren. Immer noch liegt das Gewerkschaftshaus in der Nähe und immer noch gibt es in diesem Stadtviertel ein lebendiges, auf Empowerment, Emanzipation und das Einfordern berechtigter Teilhabe ausgerichtetes Kulturleben. Dazu passt das EineweltHaus perfekt. Es ist ein Ort des Dialogs und der Solidarität.


c)

https://www.muenchenwiki.de/wiki/Liste

Das Nordsüdforum ist einer von zwei Dachverbänden, in denen der Verein From Street to School und Globales Lernen e.V. stellvertretend für das Liberiaprojekt Mitglied ist. Die Projekte, reichen hier vom Klimaherbst über Hilfsprojekte für indigene Völker bis hin zu Schulpartnerschaften wie dem SchuPa Tansania, der am Ernst Mach Gymnasium beheimatet ist. Das Liberiaprojekt ist beim Nordsüdforum als unabhängige Plattform für das Globale Lernen sehr gut aufgehoben. Im Moment wird zum Beispiel eine Fachkonferenz für Globales Lernen im organisatorischen Rahmen der Schule vorbereitet. Wir freuen uns, auch über Gelegenheiten, uns selbst vorzustellen. Zum Beispiel hat Voice of the Voiceless, unsere freies Jugendprojekt zum Thema Sexueller Missbrauch diese Video für den Youtube-Kanal des Nordsüdforums aufgenommen. Das Thema des Jahres 2021 ist Globale Gerechtigkeit.


d)

Unsere Lieblings-Verlagsbuchhandlung für alle Schulbestellungen: Biazza, München

hier geht’s zu Biazza, wo Sie sich alle Bücherwünsche erfüllen und gleichzeitig mithelfen können, das unsere Kinder und Jugendlichen weiterhin in die Schule gehen können.

Formale Bildung ist nicht alles, aber alles ist nichts, ohne die Grundlage formaler Bildung.

Anrufen oder online bestellen und bitte anmerken, dass es zugunsten des Liberiaprojekts am Pestalozzi-Gymnasium bestellt werden soll! https://biazzamedien.de/ oder https://fremdewelten.de/

Besonders schön ist das Bücherkaufen auch in der Schlosser’schen Buchhandlung in Augsburg. Dort hatten wir im Jahr 2018 unsere Lesung des Kreativen Schreibens am Pestalozzi-Gymnasium. Denken Sie an uns, wenn Sie dort sind!


e) Hier ist unser Lieblingsort für die Impulsvorträge zu Beginn unseres Afrikatags.

Einmal pandemiebedingt ausgefallen, war wirklich einmal zu viel!

Allein schon der Weg durch die Ausstellungen ist eine Motivation für unsere Schüler*innen, sich auf neue Welten einzulassen.

Auch wenn das Museum und wir mit Neuen Welten nicht genau dasselbe meinen, so gibt es doch unendlich viele Überschneidungen.
Erinnern Sie sich noch an die da Vinci Ausstellung oder die über das Anthropozän? Zuletzt haben wir dort Gini Retickers Dokumentation über die Frauen gezeigt, die den Frieden 2003 durchsetzten.

f)

Wie so manche staatliche Fördermaßnahme in Deutschland sind die Bedingungen für eine Förderung von Engagement Global, einer Organisation des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, stark formalisiert und damit für uns ungünstig hoch gehängt. Die enge Spezifizierung passt nicht für unser altes, historisch gewachsenes Projekt. Es beginnt schon damit, dass wir keine Schulpartnerschaft haben, sondern Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Schulen finanzieren. Wir streben sogar an, dass sie auf die kostenlosen, staatlichen Schulen gehen. In solchen Fällen bezahlen wir kein Schulgeld, sondern das Tutoring. Das wird gebraucht, weil die Qualität staatlicher Schulen immer noch weit hinter den privaten zurückbleibt. Unser Ziel ist es, dass die liberianischen Kinder Wahlmöglichkeiten haben, nicht dass unser Verein gefördert wird. Durch das Tutoring entstehen zum Beispiele Netzwerke unter den Jugendlichen. Eines der Stichworte, die uns aus dem Methodenkoffer des Globalen Lernens besonders wichtig ist, ist das Peer-Teaching.

2013 hat Pro Liberia e.V. (heute From Street to School und Globales Lernen) einen Anerkennungspreis beim jährlichen Schulwettbewerb von Engagement Global gewonnen. Die Schüler*innen des Liberia-Ak am Pestalozzi-Gymnasium haben unter anderem ein kleines Magazin und eine Fotocollage eingereicht.

Zu unserer neuen juristischen Rolle als Förderverein von From Street to School in Liberia passt, was sich zufällig in den Pfingstferien 2021 während einer Zoom-Konferenz ergeben hat. Marie (14) und Orlando (19) fanden die Idee bestechend, einen Song über Globales Lernen zu schreiben und damit vielleicht sogar einen Preis zu holen. Wir halten ihnen die Daumen.

https://www.engagement-global.de/ihr-engagement.html

g)

Angetrieben von der Pandemie haben viele Menschen ihr Weltbild neu überdacht, sich überlegt, was sie unter dem vielbeschworenen Wohlstand eigentlich für sich selbst verstehen wollen. Eine wichtige Erfahrung betraf die Vorteile und Grenzen der digitalen Kommunikation. Nach einem Jahr des Ausprobierens, haben wir uns beinahe alle als Autodidakten zu einer differenzierten Einschätzung dieser neuen Möglichkeiten befähigt. Bei vielen hat das zu einer neuen kritischen Distanz zum Medium geführt. Zu unserem zweiten Dachverband, dem Eineweltnetzwerk, das in Augsburg beheimatet ist, und zum EPiZ in Reutlingen ist unser Kontakt während des Pandemiejahrs ein wenig zusammengeschnurrt. Unsere Pläne für Globales Lernen an verschiedenen Schulen in München, müssen wir nach der Pandemie nochmal ganz neu denken.

https://www.eineweltnetzwerkbayern.de/
https://www.globaleslernen.de/de/service/organisationen-und-netzwerke/epiz-entwicklungspaedagogisches-informationszentrum-reutlingen

h)

Wenn’s soweit ist, hoffentlich schon im nächsten Schuljahr, nehmen wir dann auch wieder Kontakt zu unserem Lieblingskooperationspartner auf. Das ist die Stadt München. Amazing!

https://www.pi-muenchen.de/kontakt-politische-bildung/

i) Help Liberia-Kpon Ma

Thomas Böhner und Andrea Schaal sind in beiden Vereinen Mitglied, Thomas Böhner ist von Anbeginn an als Beisitzer im Vorstand von Pro Liberia/From Street to School und Globales Lernen e.V.. Warum? Weil er, als er 2004 aus Liberia zurückkam, keine Gruppe vorfand, in der er sich mit seinem Projekt hätte integrieren können. Unsere kleine Schülerinitiative war andererseits froh, ihn als engagierten und erfahrenen Fachmann an der Seite zu haben. Thomas Böhner fliegt jedes Jahr im Frühjahr nach Liberia – früher war das oft die einzige verlässliche Verbindung für uns – heute macht es Spaß, zu wissen, dass man die Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln sieht und einander dennoch vertraut.

Help Liberia – Kpon Ma e.V. | Verein für medizinische Hilfe in Liberia. Wir möchten in Liberia den Zugang zu Medikamenten und einfacher ärztlicher Versorgung ermöglichen. (help-liberia.com)

j) FIAN

Am Pestalozzi-Gymnasium unterrichtet Arne Klevenhusen Wirtschaft/Recht, Ethik und Sport . Gemeinsam machen wir den Lozzilauf, den Charity-Run, mit dem unsere Schulgemeinschaft für die Liberianischen Kinder und Jugendlichen sammelt. FIAN ist eine akkreditierte NGO, die auf der Seite von Food First um die Realisierung der versprochenen individuellen und kollektiven Menschenrechte kämpft. Vor allem sind juristische Fachleute engagiert, die auf Anfrage für Menschen in Ländern des Globalen Südens tätig werden, wenn die merken, dass sie über den Tisch gezogen werden sollen. FIAN wird nur auf Anfrage tätig. Der Newsletter, den man als Mitglied gedruckt zugesendet bekommt, enthält unzählige Fakten, die man leicht für den Schulunterricht oder für Workshops adaptieren kann.

Wenn es im kommenden Schuljahr genügend Interessierte gibt, werden wir die Informationen auf dieser Website sammeln und ergänzen. Mit der Zeit könnte so ein nützliches, immer erreichbares Online-Nachschlagewerk für Vertretungsstunden, Workshops, den Erdkunde, Wirtschafts oder auch Geschichtsunterricht entstehen.


k) Michael Jentzsch

Michael Jentzsch ist Sport und Englisch-Lehrer in Bremen und der beste Unterhalter, den wir im Liberiaprojekt kennen – abgesehen von unseren Talenten aus Monrovia, wie Emmanuel Williams. Jentzsch ist in Monrovia aufgewachsen und hat als junger Erwachsener seinen „Blutbruder“ wiedergefunden. Davon handelt das Jugendbuch Blutsbrüder, das er mir Ben Kwato Zahn zusammen per Telefonverbindung geschrieben hat. Beide Perspektiven wechseln sich in dem autobiographischen Antikriegsroman ab, der die Zeit vor und während des Bürgerkriegs in den Fokus nimmt. Auf der einen Seite gibt es privilegierte Missionarskind, das gefühlt zu lange braucht, bis es merkt, dass es an sich selbst vorbei lebt, wenn es zulässt, dass andere den Preis für die eigene Sicherheit zahlen müssen – auf der anderen, auf Bens Seite geht es ums blanke Überleben unter Bedingungen, die selbst dann noch völlig unkontrollierbar bleiben, als der reiche Freund hilft. Adorno hat einmal gesagt, dass man im Falschen schwerlich etwas Richtiges tun kann. In einer solchen Welt kommt es drauf an, die richtigen Fehler zu machen und zwar viele und ein Leben lang. Aufgeben, geht gar nicht! Ein anregendes Jugendbuch.

Michael Jentzsch erzählt traditionelle Geschichten auf Kolloqua/Liberian English/Vernicular English, der Sprache, die für viele Kinder im Nachkriegs-Monrovia die Muttersprache geworden ist, weil Krieg nicht nur die sachliche, sondern auch die kulturelle Infrastruktur zerstört. Die Anwesenden verstehen alles, weil sie lange in Liberia gelebt haben, so wie Michael Jentzsch selbst.