Global Learning …

Was Globales Lernen heißt …

… hat viel damit zu tun, wie wir uns unsere Geschichte und unsere Geschichten immer neu erzählen. Entscheidend sind dabei Offenheit und Solidarität.

Beide gehören untrennbar zusammen. Das hat uns in Deutschland zuletzt die Pandemie bewiesen. Warum? Weil jeder mit demselben Recht die Geschichte davon erzählen kann, warum alle Wahrheit auf seiner Seite ist und folglich alle anderen weniger im Recht sind.

Das stimmt so nicht. Wir haben nur einen Planeten und wo auch immer unsere Reise hingeht und wem auch immer wir dabei begegnen: Er oder sie ist mit demselben Recht dort.

… has a lot to do with the way we keep telling our stories and our stories anew. Openness and solidarity are crucial.

Both are inextricably linked. The pandemic recently proved this to us in Germany. Why? Because everyone can just as easily tell the story of why all truth is on his side and consequently all others are less right.

That’s not true. We only have one planet and wherever our journey goes and whoever we meet, he or she is there with the same right.

Reframing instead of cancelling …. go ahead with a very old story about identity …

Hänsel und GretelOld German Fairytale

Hänsel und Gretel sind 10 und 13 Jahre alt und können durchaus alleine unterwegs sein und sich orientieren.

Die beiden verbringen viel Zeit zusammen und sind oft allein, denn die Eltern sind arm und müssen viele Stunden täglich betteln gehen und arbeiten, um überhaupt genug zum Essen heranzuschaffen.

Eines Tages spüren die beiden Kinder, dass sie auch selbst Verantwortung übernehmen können.

Sie wollen selbst etwas tun, was allen hilft. Sie denken dabei an ihre ganze Familie und dass die Eltern ihre Hilfe wirklich brauchen.

Sollte es so kommen, dass sie nichts verdienen, denken sie, dann würden sie künftig wenigstens ihren Eltern nicht mehr zur Last fallen.

Deshalb ziehen sie im Vertrauen auf die Zukunft los.

Sie haben kein Vorbild für ihr Handeln.

Ihre Entscheidung ist souverän und von einem starken Willen geprägt, der ihnen das Gefühl gibt, groß und stark zu sein.

Sie fliehen nicht aus Verzweiflung und sie brauchen auch kein Mitleid. Im Gegenteil.

Sie werden durch ihre Handlung erst richtig zu eigenständigen Menschen. Sie entwickeln durch ihre Entscheidung ihre eigene Identität.

Dass es so gar keine Pull-Faktoren gibt, dass sie einfach nur leben, was sie für richtig halten, ohne dass irgendeine konkrete Belohnung lockt, bringt sie im weiteren Verlauf der Geschichte in große Gefahr.

Sie begegnen nämlich einer Hexe. Die Hexe lockt die beiden an und füttert den Jungen, um ihn später einmal, besser genährt verspeisen zu können. Das Mädchen versetzt sie in Angst und Schrecken und lässt es arbeiten.

Die beiden Kinder sind jedoch so stark in ihrer Solidarität, dass sie am Ende doch wieder nach Hause finden.

Verschiedene Kindergenerationen haben dieses Märchen mit höchst unterschiedlicher Betonung einzelner Teile von ihren Eltern gehört. In manchen Zeiten wollte man Kindern Angst machen, selbstständig zu entscheiden.

Heute ist die Botschaft, dass es ohne Risiko kein Lernen gibt und dass die Suche nach dem Guten belohnt wird.
Hansel and Gretel are 10 and 13 years old and can be on their own. They old enough to find their way around.

The two spend a lot of time together and are often alone because the parents are poor and have to go begging and work many hours a day just to get enough to eat.

One day the two children feel that they can take responsibility themselves.

They want to do something themselves that will help everyone in the family. They think about their whole family and they maintain that the parents would really need their help.

They believed: if it became unfortunately clear that they wouldn’t be able to earn anything they’d at least stop being a burden for their parents.

That is why they set off with confidence in the future.

They have had no role model for their action.

Their decision is sovereign and shaped by a strong will that gave them the feeling of being big and strong.

They didn’t run from desperation and they didn’t want to be pitied either.

On the contrary.

Only through their actions do they really become independent humans. They develop their own identity through their decision.

But the fact that there are no pull factors at all, that they just live what they think is right – without any concrete reward – puts them in great danger in the further course of the story.

They bump into a witch. The witch lures the two of them and feeds the boy to make him a better meal.

She terrifies the girl and makes her work.

However, the two children are so strong in their solidarity that in the end they find their way back home.

Different generations of children have heard this partly very scary fairy tale from their parents.

With very different emphasis on individual parts.

At times they wanted to scare children into making decisions for themselves.

Today the message is the opposite: There is no risk-free learning and the search for good will be rewarded.

This old series of stamps illustrates the whole story again.

Did you love the story?

Can you retell one of those that are common in Liberian Culture. Believe me: Reframing gives a lot of insight if you dare stepping forward prudently. Read more here: Connect and Discover